Monitore für das Webdesign

Gepostet am Mai 26, 2021 in Ratgeber | Keine Kommentare

Der Erfolg im Internet wird vielleicht auch dadurch bestimmt, wie viel Mühe sich im Endeffekt gegeben wird. Das ist nämlich spürbar innerhalb der Inhalte oder aber auch beim Webdesign. Das Webdesign kann aber nur dann gelingen, wenn auch ein optimaler PC-Monitor hierfür gekauft wird. Dasselbe gilt genauso für Grafikdesigner.

Während Gamer eher darauf achten, dass der Monitor über eine schnelle Reaktionszeit verfügt, sieht es bei Designern ganz anders aus. Die Thematik ist im Wesentlichen so komplex, dass ein einheitliches Anforderungsprofil nur sehr schwer bestimmt werden kann, immerhin handelt es sich auch um eine große finanzielle Anschaffung.

Prinzipiell kann aber gesagt werden, dass der günstigste Monitor sicherlich nicht die ideale Wahl ist. Worauf es nun genau ankommt, kann aus unserem Ratgeber entnommen werden.

Gibt es den „besten“ Monitor für das Webdesign?

Der „beste“ Monitor für das Webdesign bietet umfassende Möglichkeiten zur Kalibrierung und ist farbecht. Weiterhin sind auch eine gewisse Größe und Auflösung wichtig, denn ein Design einer Webseite muss auf allen möglich Geräten gut aussehen und dies beinhaltet auch die größten Bildschirme bei den Seitenbesuchern. Wenn zusätzlich noch diverse Zusatzfunktionen vorhanden sein sollen, dann liegt der Monitor –übertrieben ausgedrückt- preislich in etwa im Bereich eines Mittelklassewagens.

Monitore für das Webdesign

Das Monitor-Panel

Bei einem Monitor kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz, in der Regel bestehen moderne Displays aus der Kategorie TN (Twisted nematic), IPS (IN-plane Switching), PLS (Plane to Line Switching) oder VA (Vertical alignment).

In der Regel werden aber immer die TN-Panels gekauft, diese verfügen über gute Reaktionszeiten und sind im Vergleich zu anderen Monitoren auch günstig. Sonderlich genau sind sie aber nicht, da sie zu Verzerrungen neigen und keine vollständige Farbechtheit gegeben ist.

Wenn Webdesign in der Agentur keine wesentliche Rolle spielt, weil SEO zum Beispiel den eigentlichen Schwerpunkt bildet, dann sind Monitore dieser Art aber völlig ausreichend.

Sollte Webdesign doch ein wichtiger Posten sein, dann sind VA-Panels eine bessere Wahl, denn sie verfügen über eine bessere Farbqualität und einen guten Blickwinkel, wobei es aber noch viele weitere Faktoren gibt, die für diese Bildschirme spricht. Entsprechend teurer sind die VA-Panels im Vergleich zu den anderen Optionen.

Sollte die Farbqualität eine wichtige Rolle spielen, dies wäre bei der Bildbearbeitung essenziell, dann sollte auf Bildschirme mit IPS- oder PLS-Panel zurückgegriffen werden. Die IPS-Panels sind aber im Vergleich teurer, jedoch die erste Wahl für Designer.

Die Monitorgröße

In vielen Tätigkeiten ist es sicherlich ratsam, dass die Monitorgröße sorgfältig gewählt wird. Wenn der Monitor größer ist, ergibt sich eine bessere Flexibilität bei der Arbeit. Ob ein großer Monitor auch immer untergebracht werden kann, ist sicherlich auch eine Frage der örtlichen Gegebenheiten.

Bei Designern ist die Monitorgröße von 27 Zoll perfekt, denn die Größe liegt in der Regel auch problemlos im Budget und zusätzlich kann jede Tätigkeit mit Leichtigkeit bewältigt werden. Das dürfte auch einer der Gründe sein, weshalb der iMac von Apple in der größten Variante genau 27 Zoll entspricht.

Die Auflösung

Bei der Auflösung heißt es oftmals: „Umso mehr, desto besser!“. Durchaus wirken sich mehr Pixel positiv auf den Detailreichtum aus. Mittlerweile haben Monitore mehr Pixel als ein gewöhnlicher Full-HD-Fernseher und dies hat auch seine Gründe.

Die Beschichtung

Wer einen Monitor kauft, kann entweder einen glänzenden wählen oder einen in matt. Diese Frage bezieht sich insbesondere auf die Ergonomie beim Arbeiten. Ein matter Bildschirm ist nur dann sinnvoll, wenn vor allem in einer dunklen Umgebung gearbeitet wird und in welchem kein direktes Licht auf den Monitor fällt. Glossy Displays haben ihre Vorteile, aber die Reflektionen können einen wahnsinnig machen.

Die Funktionen

Jede Funktion macht den Monitor (vielleicht auch unnötigerweise) teurer. 3D, TV-Tuner, Webcam oder aber auch die Möglichkeit, dass der Monitor als Touchscreen verwendet werden kann, macht das Gerät teurer. Einzig die Farbkalibrierung ist im Bereich Webdesign wichtig. Das kann als externe Lösung nachgebaut werden oder bereits als gewöhnliche Funktion integriert sein.

Die Anschlüsse wiederum sollten so gewählt werden, wie sie innerhalb der täglichen Arbeit benötigt werden. Die meisten Monitore bieten bereits Anschlüsse für Thunderbolt, Displayport oder aber auch HDMI. Nicht alles wird unbedingt benötigt, kann aber hilfreich sein, sollte es doch mal benötigt werden.

Was gibt es noch zu beachten?

Wenn ein Monitor mit einer 4K-Auflösung (oder höher) gekauft wird, dann müsste darauf geachtet werden, ob dies die Grafikkarte mitmacht. Sollte die maximale Auflösung nur bei 60 Hertz funktionieren, dann sollte die Grafikkarte MST (Multi-Stream Transport) unterstützen sowie über mindestens zwei HDMI-Ports oder einem Displayport-Eingang verfügen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass ein günstiger Bildschirm aus dem Großmarkt sicherlich für keinen Webdesigner ausreichend ist. Es sollte ein Monitor gewählt werden mit entsprechender Performance, einer sehr guten Farbechtheit, einer hohen Auflösung und modernen Anschlüssen sowie einer ausreichenden Dimensionierung.

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